Publikationen und Vorträge

Was wir Schweizer Organisationen präsentieren: unsere Vorträge, Artikel und Fallstudien, vom Neuesten zum Ältesten. Eine Zusammenfassung zu jeder Publikation, Details und das vollständige Dokument (auf Französisch) mit einem Klick.

Studie · Westschweizer Gemeindebarometer, September 2026

Was 1'291 Westschweizerinnen und Westschweizer über ihre Gemeinde sagen

· Umfrage Qualinsight, Juli 2026 · 4-seitige Synthese · Französisch · PDF

Eine repräsentative Umfrage in der Westschweiz (1'291 Befragte, alle Kantone, Fehlermarge ±2,7 %), aus eigenen Mitteln durchgeführt und den Gemeinden zur Verfügung gestellt, während sie ihr Budget 2027 beraten. Lebensqualität, Prioritäten, Hitze, Sicherheit, Isolation, Partizipation, Information und digitale Dienste: die Zahlen, die Stadt-Land-Unterschiede und neun Fragen zu Ihrer Gemeinde.

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Kernpunkte

  • 8,1 von 10 Punkten Lebensqualität und 82 % Zufriedene, aber nur 43,7 % vertrauen den Gemeindebehörden: Ein Drittel äussert sich weder dafür noch dagegen.
  • Vier Prioritäten innerhalb von weniger als vier Punkten (Sicherheit, Grünflächen und Hitze, Mobilität, bezahlbares Wohnen), und eine Rangfolge, die sich zwischen Stadt und Land umkehrt.
  • Drei blinde Flecken, die nie am Schalter ankommen: 66 % haben Mühe bei grosser Hitze (78 % der Mietenden), 34 % der Frauen fühlen sich abends nicht immer sicher, 30 % Isolation, darunter 34,5 % der 17- bis 24-Jährigen.
  • 65 % wollen häufiger ihre Meinung äussern, 6 % tun es. Die Online-Umfrage ist der erste Partizipationskanal in allen Altersgruppen; die Gemeindeversammlung mobilisiert 5 % der 17- bis 24-Jährigen.
  • 28,1 % fühlen sich nicht gut informiert: Ein ganzer Punkt Lebensqualität trennt gut Informierte von den anderen, beim Hebel mit den tiefsten Stückkosten.
  • Digital: 29 % fanden die Information nicht, 13 % hatten ein technisches Problem. Brief und Gemeindeblatt bleiben der erste Kanal, auch bei den 17- bis 24-Jährigen.
Synthese herunterladen (PDF, Französisch) Vollständige Präsentation (34 Folien) und Details pro Kanton auf Anfrage. Angebot für Gemeinden ansehen →

Artikel · Bulletin des communes romandes, September 2026

Was, wenn sich Ihre Protokolle während der Sitzung schreiben würden?

· Sonderdossier «Protokolle und souveräne KI» · Esther Sève · Französisch · PDF

Montag, 22.30 Uhr: Die Sitzung der Exekutive endet, und das Protokoll wartet noch am folgenden Mittwoch. Der Artikel geht von dieser Realität aus, beschreibt, wie sich alle ihre eigene Methode zusammenbasteln (Notizen im Flug, Diktiergerät, Anhören in 30-Sekunden-Schritten), und zeigt, was eine KI-gestützte Transkription verändert, wenn die Daten in der Schweiz bleiben und der Mensch das letzte Wort behält.

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Kernpunkte

  • Aus einer zweistündigen Sitzung werden oft drei bis vier Stunden Schreibarbeit, ob nebenamtliche Schreiberin, Gemeindeschreiberei oder Stadt mit Sitzungstools.
  • Ein Transkriptionstool ist rein intern: keine Schnittstelle zu den Bürgerinnen und Bürgern, keine kantonale Abhängigkeit. Jede Gemeinde kann selbst entscheiden, und der Entscheid bleibt reversibel.
  • Öffentliche, degressive Preise: CHF 10 pro Audiostunde einzeln, CHF 6 im Paket von 10 Std., CHF 2.40 im Jahresabonnement von 50 Std. pro Monat. Ein einziges Guthaben für die ganze Gemeinde.
  • Die Vorlage «Gemeindeprotokoll» gibt es in direkter und indirekter Rede, mit Integration der Traktandenliste; ein Kommissionsprotokoll kommt demnächst.
  • Hosting und Verarbeitung bei Infomaniak in Genf, kein Rückgriff auf OpenAI, Google oder Amazon, nie Training mit Ihren Daten, DPA auf Anfrage.
  • 5 Std. gratis für Leserinnen und Leser des Bulletins: Schreiben Sie uns mit Hinweis auf den Artikel.

Demonstration anhand öffentlicher Dokumente · August 2026

Ihre Protokolle, vom Ton zum Dokument

· Präsentation · Esther Sève und Nadia Benkara · Französisch · 24 Seiten mit Schritt-für-Schritt-Anhängen

Nadia Benkara präsentiert die fünf Schritte von Swiss Transcript, von der Aufnahme zum Protokoll
Nadia Benkara präsentiert die fünf Schritte, von der Aufnahme zum Protokoll.

Statt einer generischen Demo haben wir eine öffentliche Sitzung des Gemeinderats von Yverdon-les-Bains (30. April 2026) allein aus den öffentlichen Dokumenten rekonstruiert: Traktandenliste und ausgestrahlte Aufnahme. Als Resultat die vollständige Transkription mit benannten Sprechenden, dann ein in direkter Rede erstelltes Protokoll, verglichen mit dem veröffentlichten offiziellen Protokoll. Demonstration aus eigener Initiative, ohne Auftrag der Stadt.

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Kernpunkte

  • 1 Std. 42 Sitzung transkribiert, 32 Sprechende identifiziert (auch eine Wortmeldung von wenigen Sekunden), 13 Traktanden mit Abstimmungen und Beschlüssen übernommen.
  • Rund 15 Minuten, um die Listen beim ersten Mal vorzubereiten (32 Sprechende, 28 Begriffe, 31 Eigennamen, 17 Abkürzungen wie AggloY oder Travys), bei jeder folgenden Sitzung wiederverwendet.
  • «Sprecher 1» wird zum Namen des Ratsmitglieds, «d'hiver dans les bains» wieder zu Yverdon-les-Bains: Jede Korrektur bleibt sichtbar und gegenüber der Originaltranskription überprüfbar.
  • Fünf Schritte, der Mensch am Steuer: aufnehmen, transkribieren, nach Traktandenliste strukturieren, freigeben, durchatmen.
  • Drei Lösungsfamilien auf dem Markt (Sitzungsmanagement-Tools, Parlamentsplattformen, hybride Modelle) und der Platz von Swiss Transcript: heute ein eigenständiger Baustein, eine API Ende September 2026, langfristig Konnektoren.
  • Budget: CHF 10 / Std. einzeln, CHF 60 das Paket von 10 Std., CHF 120 pro Monat für 50 Std. im Jahresabo (CHF 2.40 / Std.). Ein einziges Guthaben, geteilt zwischen Sekretariaten, Abteilungen und Kommissionen.
Präsentation und Demovideo auf Anfrage verfügbar. Mehr erfahren →

Vortrag · AI Days Fribourg 2026

Souveräne KI, Baustein für Baustein

· Esther Sève, Mitgründerin · 17 Seiten · Französisch · PDF

Esther Sève präsentiert die Datensouveränität und die Verpflichtungen von Swiss Transcript
Esther Sève über Datensouveränität, Datenschutz und vertragliche Verpflichtungen.

Vortrag über die Einführung von KI am Arbeitsplatz in der Westschweiz und das Risiko der «Shadow AI»: Konsumenten-Tools ohne Freigabe genutzt, Daten, die Modelle ausserhalb der Schweiz trainieren, eine als organisatorisch wahrgenommene Verantwortung. Die vorgeschlagene Antwort in drei Worten: souveräne Lösungen, klare Richtlinien, Sensibilisierung. Die Präsentation endet mit dem Rückblick auf den Pilot mit einer Krankenversicherung in einem hochsensiblen Umfeld.

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Kernpunkte

  • 43 % der befragten Westschweizer Erwerbstätigen nutzen KI regelmässig, 52 % geben eine «viel höhere» Nutzung als vor ein bis zwei Jahren an.
  • 27 % nutzen KI-Tools ohne offizielle Freigabe; 26 % sagen, in ihrer Organisation gebe es keine klaren Regeln. 70 % sehen den Arbeitgeber für den richtigen Umgang verantwortlich.
  • Drei Risikoebenen der Shadow AI: der Mitarbeitende (nicht autorisierte Tools), die Organisation (Lecks und Abhängigkeiten), die Daten (DSG/DSGVO-Konformität, Souveränität).
  • Die Akzeptanz der Aufnahme wird aufgebaut: vorherige Ankündigung, ausdrückliche Zustimmung, Zweck auf das Protokoll beschränkt. Starke Ablehnung, wenn «heimlich» aufgenommen wird.
  • Drei Bausteine für eine souveräne KI: transkribieren (FR, DE, EN, Schweizerdeutsch, Sprechertrennung), zusammenfassen (massgeschneiderte Vorlagen, Glossar), entscheiden (Management Summary, Nachvollziehbarkeit).
  • Pilot Krankenversicherung: zweisprachig Französisch und Schweizerdeutsch, Fachprompts, Hosting bei Infomaniak, automatische Löschung der Quellen. Herausforderungen: Zurückhaltung gegenüber Aufnahmen in emotionalen Situationen, Bedeutung des menschlichen Kontakts, Gesundheitsdaten.

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Wir referieren über souveräne KI, die Transkription von Schweizerdeutsch und die Sitzungsdokumentation in Gemeinden, Gesundheitsnetzen und Versicherungen. Folgen Sie auch unseren Publikationen auf LinkedIn.

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